GötterDÄmmerung____}*
Eines Tages wirst du mich wahrnehmen,
Eines Tages wirst du mich sehen,
Eines Tages wirst du mich als Mann erkennen,
und
Eines Tages wirst du mich Lieben.


Prolog

Ein Meer von Farben verschmolz auf diesen glatten, markelose scheinenden Flügeln geschmeidig. Von der Abendsonne bestrahlt sah das Farbenspiel noch viel spektakulärer aus.
Die Farben, so gleich so unterschiedlich, strahlten in ihrer vollen Ausdruckskraft und Blüte um die Wette. Die letzten Sonnenstrahlen gaben ihre letzte Wärme an diesem Tag von sich, kitzelten das rothaarige Mädchen noch einmal an ihrer Nase und verschwanden gemächlich hinter dem immerblauen See, welcher sie noch ein weiteres Mal in sich spiegelte.
Dieses Schauspiel der Natur fand leider nur sehr wenige Beobachter.
Für jeden Menschen galt es als eine durchaus egoistische Verständlichkeit das die Sonne ihnen jeden Tag Licht spendete und das der Sommer sich wie in jedem Jahr in seiner vollen Blütenpracht zeigte. Doch sollte man nicht immer alles so selbstverständlich nehmen, wie es scheint.
Auch das Mädchen, welches ihr hübsches Gesicht hinter dem schwerem dunklem Buch versteckt hatte, reckte diesen hinter den vielen, gelesenen Seiten endlich hervor.
Grade noch die allerletzten Sonnenstrahlen schwangen über ihr Haar und ließen es in eine tiefrote Farbe versinken.
Sie glich oft einer Göttin. Allerdings nicht der betörenden Göttin der Schönheit, sondern einer welche Schönheit nicht durch ihren Körper oder ihren verführerischen Augenaufschlag Ausdruck verlieren wurde, sondern durch ihren Stolz und die Kraft die jener ausstrahlte.
Es war nicht zu bestreiten das sie schön war, allerdings nicht auf eine oberflächliche Art und Weise, welche es bei hübschen Mädchen oft der Fall war.
Eher durch ihre Ausdruckskraft, als würde sie ein Licht von innen zum Leuchten bringen.
Eine wahre und beängstigende Unantastbarkeit ging von ihr aus, wenn sie allerdings mit ihrer warmen wohlklingenden Stimme sprach, erfüllte sich das kälteste Herz mit Wärme.
Das Mädchen richtete sich auf und klopfte behutsam mit ihren schmalen Händen sich die Erde von ihrem Umhang. Dieser Schwang im Takt ihres Ganges durch den leichten Wind.
Lily Evans wusste nicht das sie aus der Ferne beobachtet wurden und hätte sie es gewusst so hätte es sie wahrscheinlich auch nicht im geringsten interessiert, den sie war nie überzeugt davon das man jemanden wie sie als schön empfinden würde.
Ich weiß, Du wirst mich vermissen, auch wenn Du jetzt gehen musst. Keine Geigen mehr, wenn wir uns küssen. Ich hab' es einfach nicht gewußt. Ich hoff' meine Worte machen es nicht noch schlimmer. Vergiß nur einmal Deinen Stolz. Ich weiß Du liebst mich noch immer. Mach die Augen zu und küss mich... Fällt uns denn keine Lösung ein (wie im Lovesong)? Die Möglichkeit ist viel zu klein (für'n Lovesong), doch ich liebe nur Dich allein.
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Jenny & chaste